Das man in der Praxis viele Bauvorhaben gar nicht durchführen könnte, wenn man
die Arbeitsstelle wirklich fachgerecht sichern würde ist nicht von der
Hand zu weisen.
Das man bei der Ausschreibung das teuerste Angebot abgibt, wenn man die
Absicherung so kalkuliert wie dies erforderlich wäre ist ebenso kein Geheimnis.
Interessant wird es erst dann, wenn ein Schadensereignis eintritt - hohe
Sachschäden, Verletzte, Tote.
Dann stellt sich nicht mehr die Frage, wie man Straßen baut, sondern nur noch ob
der Verkehrssicherungspflicht entsprochen wurde oder nicht.
Einige der folgenden Bilder sind also aus dieser Perspektive zu betrachten.
Es
sind natürlich auch viele Bilder dabei die einfach nur fachliche
"Schönheitsfehler" darstellen.Wenn der Hinweis "Bundesstraße" auftaucht,
soll damit bei einigen Bildern verdeutlicht werden, das es sich nicht um
eine "harmlose" Ortsstraße in einem Dorf mit wenigen Einwohnern und
unbedeutendem Verkehrsaufkommen handelt. Es geht darum zu zeigen, das die
Verantwortlichen selbst bei verkehrsbedeutenden Straßen nur bedingt in der
Lage sind für die Umsetzung der Vorschriften zu sorgen.
Eine Wahrnehmung der Kontroll- und Überwachungspflicht ist bei vielen der
abgebildeten
Fälle ausgeschlossen.
Andernfalls muß man wohl - vor allem auf Behördenseite - von einem sehr hohen Maß an "Toleranz" ausgehen
Anmerkung: Fachbetriebe für Baustellenabsicherung kennzeichnen ihr Material mit ihren
Logos, Firmennamen und Farben. Das bedeutet jedoch nicht automatisch das die
Firmen die Baustellen auch eingerichtet haben oder für Kontrolle und Wartung
zuständig sind.
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