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  Galerie - Planskizzen  
     
   
     
 

 
 

An sich recht übersichtlich, aber das mit dem
Kraftfahrstraßen-Piktogramm üben wir noch mal.

 
     
   
  Zu viele Informationen. Wer hier neben dem Vorwegweiser noch die Planskizze erfassen will, muss zwangsläufig anhalten. Bemerkenswert ist auch die Aufstellhöhe. Über Gehwegen sind das üblicherweise 2,00m. Da hätte man die Tafel auch gleich an den Mast vom Vorwegweiser binden können.  
     
 

 
  Aus der Skizze gehr nicht hervor, wo man sich gerade befindet. Wer ans Ziel kommen will, richtet sich daher lieber nach dem folgenden Zeichen 455 an der Kreuzung. Die Planskizze ist somit schlichtweg überflüssig, der Hinweis im oberen Teil der Tafel hätte vollkommen gereicht.  
     
   
  Auch hier ist die vorgeschriebene Aufstellhöhe nicht gegeben. Und auch in diesem Fall sind zu viele Informationen auf der Tafel enthalten.  
     
 

 
  Am Schreibtisch, mit dem Blick auf eine Karte mag das eindeutig sein, doch was soll der Verkehrsteilnehmer mit den vielen Informationen anfangen? Er muss sich ohnehin auf die Wegweisung durch Zeichen 455 verlassen. Die Planskizze hilft ihm da nicht wirklich.  
     
   
  Wo soll man hier anfangen? Gut, zur Aufstellvorrichtung: Der Begriff "improvisiert" ist hier noch geschmeichelt. Irgendwie erinnert dieser Haufen von Betonklötzen an die DDR. Davor der Ampelwagen als Batteriebehältnis für den Vorwarnblinker, welcher mangels ausreichender Kabellänge nicht über der Planskizze montiert werden konnte. Dort würde er tatsächlich etwas her machen - wobei man sich fragen muss, ob die Verwendung von Vorwarnblinkern im Zusammenhang mit "harmlosen" Planskizzen die Bedeutung von gelbem Blinklicht nicht verwässert. Anzumerken ist die zu geringe Aufstellhöhe des Blinkers - gefordert sind 2,50m (ach ja, das Kabel). Zudem sind die Baken, die dieses Konstrukt zum Gehweg hin sichern sollen, an dieser Stelle unzulässig. Die geköpfte Leuchte auf der vorderen Leitbake rundet das Gesamtbild ab.  
     
 

 
  Zur Tafel selbst. Wie aus dem ersten Bild ersichtlich wird, ist diese Tafel riesig und für innerörtliche Verhältnisse deutlich überdimensioniert. Außerorts verwendet man in Deutschland fast flächendeckend die Standartgröße 1250x1600mm, egal wie viele Informationen darauf gepresst werden. Hier wiederum erstellt man eine Planskizze, die inhaltlich überhaupt nichts aussagt und verwendet als Grundlage diese Wand.

Es wäre ein klassischer Anwendungsfall für das Standart-Zeichen 458 gewesen, schließlich kann man auf viele Inhalte verzichten. Das die Zufahrt bis zum Ortseingang frei ist, hat an dieser Stelle keine Bewandtnis. Diese Information kann man unter den nachfolgenden Sackgassenschildern (Zeichen 357) anbringen, obgleich ein solcher Hinweis wieder dazu ermutigt, in die Sperrstrecke einzufahren und nach einem Schleichweg zu suchen. Das erklärt dann auch den Vorwarnblinker.

Die Tafel schweigt sich auch darüber aus, über welche Orte die Umleitung führt. Die Umleitungsstrecke wird zudem dicker dargestellt als die gesperrte Bundesstraße, auch das entspricht nicht den amtlichen Vorgaben. Die Piktogramme von Bundesstraßen- und Autobahnnummer sind auf Effizienz getrimmte Eigenkreationen.